Skydiving – oder der sprung ins zentrum meiner selbst

Der sprung aus dem flugzeug, im freien fall, voll im rausch…
Doch die wochen danach offenbarten mir etwas ganz sonderbares.
Der sprung selbst war einfach geil und voller anmut. Hinterlässt den wunsch nach mehr.
Jedoch nicht einfach nur spuren hinterlassen, sondern spiritueller dimenson waren die minuten vor dem sprung.
Der moment, in dem ich überlegte, was, wenn mein körper am boden aufklatscht – fertig-aus.
Viele fragen, viele gedanken, viele szenarien, viele wünsche…und die antwort:

Ich habe ein wundervolles leben in diesem von mir erwählten körper.
Die kids kommen ohne mich klar, es geht auch ohne mein dasein.
Alles ist gut und ich bereue nichts.

Ich erinnere mich der seltsammen inneren ruhe, vom rausch des körpers mal abgesehen.
Was tatsächlich passierte war das entzünden eines kleinen feuers, ein feuerchen, das nicht mehr zu löschen war und auch gar nicht gelöscht werden sollte.
Ein feuerchen, das zu einem feuer wurde, brenn, manchmal wild lodert und ab und an auch mal was anbrennt.

Ein feuer, das nährt.
Ein feuer, das liebt.
Ein feuer, das schreit.
Ein feuer, das verändert.
Ein feuer, das befreit.

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