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Nur noch kurz die welt retten…

2. September 2019 | hier&jetzt | Keine Kommentare

Am sommerfest von Club eine Erde, stellte mir Roger eine simple frage: „Was ist mit deinem event hinsichtlich Spiritualität und Business?“
Den event zur seite gestellt, berührte Roger’s frage den kern meines derzeitigen seins, tuns – und lassens.
Meine antwort entstand aus dem moment heraus.

Ich bin im moment eher zurückgezogen, wirke mehr in mir drin anstatt „da“ draussen.
Ich brauche ruhe und viel zeit für mich und mit mir selbst.
Ich reduziere gerade auf weniger und beende was nicht mehr stimmig ist oder mir wertvolle kraft entzieht.
Lieber verbringe ich drei stunden mit meinem standup board auf dem see, als meinen irgend etwas tun zu müssen.
Und ich habe noch nicht einmal den weg gefunden, einem einzelnen manager neue wege aufzuzeigen und ihn bei seinen ersten schritten zu begleiten. Wie soll ich also einen event dazu organisieren? Ich hab ja noch gar nicht die erfahrung zu. Suche selbst noch die worte menschen auf neue wege aufmerksam zu machen und zu begleiten.
Also bleibe ich vorerst ganz bei mir und wachse.

Zurück zu mir. Für mich sorgen und die liebsten um mich rum.
Selbst die veränderung sein, anstatt das andere ändern zu wollen.
Nicht meinen die welt retten zu müssen – sonder die welt geniessen, genau so wie sie hier und jetzt ist.

Der sprung aus dem flugzeug, im freien fall, voll im rausch…
Doch die wochen danach offenbarten mir etwas ganz sonderbares.
Der sprung selbst war einfach geil und voller anmut. Hinterlässt den wunsch nach mehr.
Jedoch nicht einfach nur spuren hinterlassen, sondern spiritueller dimenson waren die minuten vor dem sprung.
Der moment, in dem ich überlegte, was, wenn mein körper am boden aufklatscht – fertig-aus.
Viele fragen, viele gedanken, viele szenarien, viele wünsche…und die antwort:

Ich habe ein wundervolles leben in diesem von mir erwählten körper.
Die kids kommen ohne mich klar, es geht auch ohne mein dasein.
Alles ist gut und ich bereue nichts.

Ich erinnere mich der seltsammen inneren ruhe, vom rausch des körpers mal abgesehen.
Was tatsächlich passierte war das entzünden eines kleinen feuers, ein feuerchen, das nicht mehr zu löschen war und auch gar nicht gelöscht werden sollte.
Ein feuerchen, das zu einem feuer wurde, brenn, manchmal wild lodert und ab und an auch mal was anbrennt.

Ein feuer, das nährt.
Ein feuer, das liebt.
Ein feuer, das schreit.
Ein feuer, das verändert.
Ein feuer, das befreit.

Wenn einer eine reise tut

19. November 2018 | Allgemein, Ego, hier&jetzt | 2 Kommentare

Es gibt momente, da höre ich mich reden, in einer art und weise, wie ich es noch vor einem jahr nie gehört hätte.
Zufälle, magische momente, glück – auf eine weise alles wunder – oder doch nicht?
Ist da doch mehr hinter dem ganzen schein?
Es sind meist momente der einsamkeit, die mich triggern, mein dasein in unbekannte gefühle tauchen, gedanken verwischen und doch, oder gerade deshalb, klarheit hinterlassen.
So plötzlich wird klar, was vorher auch strengstem nachdenken verborgen blieb.
Das vor uns liegende meer an möglichkeiten, der seele grösste nahrung, für unser egokonzept chaos und angst pur.
Wie auch sollte unsere rationalität, das irrationale verstehen.
So häufen sich die tage nach dem wunsch einfach zu sein. Ohne termine, ohne ziele, ohne überhaupt zu meinen irgend etwas erreichen zu müssen.
In den fluss des lebens einzutauchen, keine rechnungen, handy aus und einfach ins hier und jetzt…