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Default Mode

6. November 2019 | Allgemein | Keine Kommentare

oder welcher teil von mir gerade führt.

Mel Robbin’s talk über den Default Mode bewegte mich endlich dazu mich selbst so gut wie möglich bei meinem tun, denken und fühlen zu beobachten. Immer wieder stelle ich mir dabei die frage: Bin ich gerade im Default oder im Deliberate Mode.

Im „Default Mode“ bin ich gelenkt durch gedanken oder automatismen meines körpers. Der Default Mode ist absolut nützlich, ermöglich er mir z.B. beim autofahren die konzentration auf den verkehr zu richten und wie von selbst den gang zu wechseln und das lenkrad zu steuern.
Noch einfacher ist das schuhbinden. Der bewegungsablauf ist durch unzählige wiederholungen sozusagen bereits fix in meinem körper verdrahtet und der ablauf vollzieht sich ganz von selbst. Das schnürren klappt nur dann nicht, wenn ich mit meinem denken die kontrolle übernehmen und selbst steuern will.
Körperliche automatismen und gedanken sind somit willkommen, sofern sie mir dienen.

Anders, wenn ich im „Default Mode“ in meinen eigenen gedanken gefangen bin. In diesem zustand erweisen mir meine gedanken keinen dienst, sondern ich werde zum gefangenen, zum bediensteten meiner gedanken.
Wann hast du zum letzten mal über jemanden gelästert, abwärtende kommentare abgegeben oder dampf abgelassen?

Dem gegenüber steht der „Deliberate Mode“, in welchem ich mir meine gedanken zu diensten stelle, die gedanken bewusst auf mich selbst und hier&jetzt fokussiere und somit meine gedankenkraft für mich selbst und zum wohle aller nutze.

Bisher kann ich sagen, dass, wann immer sich mein magen schwer anfühlt, ich im „Default Mode“ bin und somit sklave anstatt „herr“ meiner gedanken. Seien dies alte gedankenmuster in form von worst-case zukunfts-szenarien oder die wiederholung eines schweren gedankens zum x-ten mal, obschon bereits bestens bekannt.

Wenn einer eine reise tut

19. November 2018 | Allgemein, Ego, hier&jetzt | 2 Kommentare

Es gibt momente, da höre ich mich reden, in einer art und weise, wie ich es noch vor einem jahr nie gehört hätte.
Zufälle, magische momente, glück – auf eine weise alles wunder – oder doch nicht?
Ist da doch mehr hinter dem ganzen schein?
Es sind meist momente der einsamkeit, die mich triggern, mein dasein in unbekannte gefühle tauchen, gedanken verwischen und doch, oder gerade deshalb, klarheit hinterlassen.
So plötzlich wird klar, was vorher auch strengstem nachdenken verborgen blieb.
Das vor uns liegende meer an möglichkeiten, der seele grösste nahrung, für unser egokonzept chaos und angst pur.
Wie auch sollte unsere rationalität, das irrationale verstehen.
So häufen sich die tage nach dem wunsch einfach zu sein. Ohne termine, ohne ziele, ohne überhaupt zu meinen irgend etwas erreichen zu müssen.
In den fluss des lebens einzutauchen, keine rechnungen, handy aus und einfach ins hier und jetzt…

Raumkonzept

21. August 2017 | Allgemein | Keine Kommentare

Schon länger war die verbundenheit stetig nachlassend, beinahe auf null versandet. In meinem kopf schlugen sich schon fleissig verschiedenste worst-case-szenarien ihren weg durch meine gedanken. Immer mal wieder mitten in der nacht aufgewacht, waren sie sofort „betriebsbereit“ zur stelle, die schlafraubenden gedanken, wie aus dem nichts.
Eine lösung schien immer mehr in weiter ferne und so gruppierten sich bereits erste gedanken und beschlossen, dass eine auflösung der beziehung sicherlich weniger schmerzhaft sei als so weiter zu machen.

Doch anstatt weiter zu klammern, lies ich los. Nebst dem nicht weiter einengenden klammern bot mein loslassen der liebespartnerin wohl in erster linie dringend benötigten raum.

Das konzept raum besteht für unser hirn/ego aus distanz und zeit. In einer nahen fernbeziehung (zwei stunden distanz und nur alle zwei wochen) ist mein hirn auf dem standpunkt, dass dies bereits mehr als genügend raum ist. Noch mehr raum, sprich sich noch weniger sehen – da kann ich gerade so gut die beziehung auflösen. Die liebespartnerin hat sich gefälligst nicht weiter zurück zu nehmen und für mich, ganz für mich da zu sein, wenn wir denn schon einmal zusammen sind. Soviel zum ego-raumkonzept.

Es ist der hinweg aus dem kopf zurück ins herz und dem bewussten entscheid das eigene leben zu leben, ungeachtet der konsequenzen auf die liebesbeziehung, was raum schaft.
Für unser hirn komplett paradox und dem eigentlichen ziel absolut entgegengesetzt, ist genügend raum zwischen uns, was die heilung bringt.

Stand mir zuvor die liebespartnerin einem kühlen alpenwind gleichend gegenüber, war es jetzt plötzlich eine warme meeresbrise. Wo ich vorher den kontakt vergeblich suchte, wurde ich jetzt plötzlich zum gesuchten.
Magische dinge passieren, sobald wir vom inneren zwang ablassen, unsere krallen einziehen und loslassen.

Kusschemie

26. März 2017 | Allgemein | Keine Kommentare

Küssen, barometer eurer liebesbeziehung.

Wer kann nicht genug vom küssen kriegen – zumindest frisch verliebte.
Doch wie ist es mit deinem bedürfnis nach feinen küssen nach monaten oder jahren. Küsst ihr euch überhaupt noch oder sind die geschmackvollen, feuchten, feinen zungenküsse stetig und allmählich den küsschen gewichen?
Ist zumindest euer liebesspiel noch von sinnlichen küssen begleitet oder geht auch das nur noch nach einer gemeinsamen flasche wein?

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Wieder verliebt…

8. November 2016 | Allgemein, Liebe, Partnerschaft | Keine Kommentare

Wie ich mich immer wieder aufs neue in die selbe frau verlieben durfte, darf und dürfen werde.

Die blicke finden sich für sekunden, es wird ganz warm ums herz und – boom.
Der blick zurück in die selben augen – unausweichlich.
Fasziniert, überwältigt, gebannt, frohlockend, freudig und in zentelssekunden tief in die liebeshormone eingetaucht – was für ein erlebnis!

…immerhin ganz am anfang…

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